|
Was ist LinktauschLinkpartner findenLinktausch: RegelnHilfe: 10 Tipps |
Hilfe: 10 Tipps
Der richtige und gezielte Linkaufbau ist eines der wichtigsten und gleichzeitig eines der kontrovers diskutiertesten Themen der Suchmaschinenoptimierung. Spätestens seit der `Existenz´ der `Google Sandbox`, einem Filter innerhalb des Algorithmus, der neue Webseiten, die zu viele Links in zu kurzer Zeit erhalten haben, für eine gewisse Zeit in den `Sandkasten´, d.h. an das Ende der für die Seiten relevanten Suchergebnisse befördert, sollte immer ein natürlicher bzw. natürlich wirkender Linkaufbau angestrebt werden. Hierbei gibt es einige Aspekte, die Sie in jedem Fall beachten sollten. Gerade bei einer neuen Webseite sollten anfangs nicht zu viele und zu starke externe Links bzw. Backlinks gesetzt werden. Eine normale Webseite, die z.B. schon nach wenigen Tagen 100 starke Backlinks besitzt, und theoretisch hoch gelistet werden müsste, wird von den Suchmaschinen und insbesondere von Google abgestraft. Dieser Spamfilter, auch Sandbox genannt, bewirkt, dass Ihre Webseite unter den wichtigsten Keywords nicht mehr oder nur schwer gefunden wird. So sollten also gerade in der Anfangsphase nur wenige, d.h. 2-5 Links pro Tag gesetzt werden, und auch die Gesamtzahl der Links sollte nicht abrupt, sondern kontinuierlich zunehmen. Eine andere Möglichkeit ist, sie kalkulieren den Aufenthalt in der Sandbox mit in Ihre Optimierungsarbeit ein, d.h. Sie setzen von Anfang an so viele Links wie möglich. Es dauert meistens nicht länger als 3-6 Monate, bis der Filter nicht mehr greift, bzw. bis Ihre Seite wieder normal gerankt wird. Welche Art des Linkaufbaus Sie wählen, bleibt Ihnen überlassen. Es könnte jedoch sein, dass der Aufenthalt in der Sandbox dauerhaften Einfluss auf das Ranking einer Seite hat. Auch bei einem natürlichen Linkaufbau ist es selten der Fall, dass ein hoher Prozentsatz der externen Links aus den Footer- oder Headerbereichen der verlinkenden Webseiten kommt. Da diese Bereiche oft für gekaufte bzw. getauschte Links verwendet werden, werden sie von Suchmaschinen in der Regel nicht so stark gewertet wie Links aus dem eigentlichen Content einer Seite. Das Gleiche gilt für viele Links von der gleichen Domain oder IP-Adresse. Da z.B. Footerlinks oft auf allen Webseiten einer Internetpräsenz angezeigt werden, erhalten Sie zwar augenscheinlich sehr viele Links auf einmal, deren Gewichtung bzw. Stärke, welche die Suchmaschinen diesen Links beimessen, ist jedoch sehr gering. Sie sollten immer versuchen, ein natürliches Verhältnis sowohl der verlinkenden Seiten als auch der Linkpositionen auf diesen Seiten herzustellen. Letzteres gilt auch für die Linktexte Ihrer Backlinks. Wenn ein hoher Prozentsatz der Linktexte gleich ist, gehen die Suchmaschinen davon aus, dass sie als Webseitenbetreiber Initiator dieser Links waren. Die Linktexte bei einem natürlichen Linkaufbau sind aufgrund der Thematik einer Webseite zwar immer ähnlich, nie aber gleich. Bieten Sie den Webmastern anderer Seiten immer einige unterschiedliche Linktextmöglichkeiten zur Auswahl. Wenn Sie Linktextvorschläge direkt auf Ihrer Webseite eingebunden haben, bedeutet dieses, dass Sie die Linktexte in regelmäßigen Abständen ändern. Auch die Zieladressen sollten, um einen natürlich wirkenden Linkaufbau zu gewährleisten, variieren. Viele natürliche Links verlinken z.B. nur auf eine bestimmte Unterseite Ihrer Webpräsenz, da nur die dort enthaltenen Informationen für den Besucher der verlinkenden Seite interessant sein könnten. Am Anfang eines organisierten Linkaufbaus sollten Sie natürlich zunächst einmal einige die Links auf die Startseite ihrer Internetpräsenz setzen, Sie sollten jedoch zwischendurch auch einige Unterseiten verlinken. Da sich die Linkpower bzw. der Pagerank, vorausgesetzt Ihre Webseite hat eine gut strukturierte interne Verlinkung, gleichmäßig über die Seite verteilt, wirken externe Links auf die Unterseiten `indirekt´ auch auf das Ranking Ihrer Startseite bzw. der gesamten Webseite. Das Verhältnis von eingehenden zu ausgehenden Links ist ebenfalls ein entscheidender Rankingfaktor. Suchmaschinen erkennen gewisse Muster innerhalb der Verlinkung. Wenn Sie z.B. einem Webmaster einen Linktausch anbieten, er den Link Ihrer Webseite einfügt, und Sie einen Link zu seiner Seite setzen, registriert eine Suchmaschine diese Vernetzung, auch reziproke Verlinkung genannt. Sie geht davon aus, dass hier Links getauscht wurden, und wertet beide Links entsprechend ab. Auch wenn einige Experten behaupten, eine gegenseitige bzw. reziproke Verlinkung bringt keine Nachteile mit sich, wird bei einigen Suchmaschinen und insbesondere bei Google sehr wohl darauf geachtet, ob es sich eventuell um getauschte oder gekaufte Links handeln könnte, da einer der wichtigsten Rankingfaktoren, der Google Pagerank, so leicht manipuliert werden kann. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein natürlich wirkender Linkaufbau niemals klar strukturiert bzw. linear verläuft. Es kommt z.B. vor, dass eine Webseite, aufgrund eines neu eingestellten und wirklich interessanten Artikels, viele Backlinks in sehr kurzer Zeit erhält. Auf der anderen Seite kann es passieren, dass eine Seite lange Zeit gar keinen Link erhält. Genauso verhält es sich mit den Linktexten und die Zieladressen. Wenn Sie selbst einen natürlichen Linkaufbau `simulieren´, bzw. den Linkaufbau Ihrer Seite forcieren möchten, gilt es zwar, einige grundsätzliche Regeln zu beachten, Sie sollten jedoch auf keinen Fall zu strukturiert vorgehen oder planen. Bedeutend einfacher wird der Linkaufbau, wenn Sie mehrere Webseiten betreiben und sie Links und Backlinks variieren können.
|
